Feldlerche

Joseph von Eichendorff, Paul Gerhardt , Wilhelm Shakespeare, Wolfgang von Goethe u.a. Dichter haben sich für den jubilierenden Gesang unserer Lerchen begeistert. Wenn die Lerchenmännchen nach einem Aufwärtsflug mit gespreizten Schwanzfedern minutenlang singend in der Luft „stehen“ (rütteln), lassen sie

Goldhähnchen

Obwohl sie zur Familie der Meisen gerechnet werden, unterscheidet sich diese kleinste unserer heimischen Vogelarten deutlich von den größeren Meisen. Mit 9 cm Körperlänge und einem Gewicht von 5 – 6 g sind Goldhähnchen mit Meisen nicht zu verwechseln. Die

Haussperling

Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach – der kleine uns allen vertraute Vogel als Synonym für die früher viel weiter als heute verbreitete bescheidene Denkweise. Mit dem Sesshaftwerden der Ackerbauern vor etwa 10.000 Jahren

Kleiber

Er ist ein „Kleber“, der Bruthöhlen mit zu großem Einflugloch mit Lehmmörtel verengt, um sie vor dem Zugriff durch Marder oder Krähen zu schützen. Dazu hämmert der Vogel rund ums Einflugloch Erdklümpchen mit der Schnabelspitze so lange fest, bis das

Mauersegler

Fliegen in diesen Wochen Mauersegler in größeren Pulks über unser Dorf, dann ist dies die „Schulzeit“ der Jungvögel. Mauersegler werden nicht mehr gefüttert, sobald sie das Nest verlassen. Die Eltern lernen dem Nachwuchs das fliegende Jagen nach Futter. Sie fangen

Wachtel

„Unsere“ Wachtel Ich setze „unsere“ in Anführungszeichen, weil von dieser kleinsten Hühnervogel-Art nur ganz selten ein Vogel zu sehen ist. Manchmal aber können wir den typischen Wachtelruf (den sogenannten Wachtelschlag) hören, z.B. um den Gebberg herum. Man kann Wachteln dort

Amsel

Unsere „Omschel“ Etwa 1 Stunde vor Sonnenaufgang weckt uns der Gesang unserer „Omschel“. Ganz verhalten fängt sie an, mit leisen Tönen, wird zunehmend kräftiger und steigert sich zum vollen melodischen Reviergesang, in dem es tagsüber durchaus Imitationen von Meisenlauten, Stieglitzrufen

Stieglitz

Als uns die Grundschullehrerin die heimischen Vogelarten erklärte, wusste sie über den Distelfink eine rührende Geschichte: Nachdem der HERRGOTT allen Vögeln ein hübsches Federkleid spendiert hatte, war sein Farbkasten leer. Da meldete sich ein unscheinbarer grauer Vogel, den hatte der

Misteldrossel

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche…“ Auch rechts und links am Ufer unseres Eschringer Bachs zeigt sich zartes Grün. Der Vorfrühling ist nun bald da und schon hören wir das erste vorsichtige Zwitschern unserer Singvögel. An sonnigen Tagen erklingt

Dompfaff

Blutfink, Rotgimpel, Rotfink, Rotvogel, Pollenbeißer (Knospenbeißer), Gücker und Goll lauten die Namen für den Gimpel oder Dompfaff in den verschiedenen deutschen Landen. Mit seinem orange-roten Gewand und seiner schwarzen Kappe gleicht das Dompfaff-Männchen einem Domherrn. Das Weibchen ist unauffälliger gefärbt,